1.FC Saarbruecken vs. Wormatia Worms

Zum vielleicht vorentscheidenden Spiel des 1.FCS gegen die Wormaten, war es der ABlogg!-Redaktion einmal wichtig ,sich genauer mit Worms auseinanderzusetzen:

Den Oberliga-Statuten zu Folge, befehligt ein Wormser Trainer ein Team von bis zu 22 schwer bewaffneten Würmern. Ziel des Spiels ist es, sämtliche Spieler aller gegnerischen Teams auszuschalten. Man kann gegen den 1.FC Saarbrücken, Mechtersheim oder z.b. gegen den FV Engers spielen. Letzteres ist aufgrund der hohen Torausbeute sehr beliebt. Stadien , Dörfer und Sportplätze sind meistens im Stile einfachsten Purismuses gestaltet und erinnern an die Drehorte der beliebten Fernsehstaffel "Bauer sucht Frau".

Jeder Wormser Trainer darf pro Spielbegegnung mit elf Würmern agieren. Während der Begegnung dürfen sie sich bewegen und "Schießen", "Laufen" oder "Tackling" einsetzen, oder Sonderaktionen ausführen (z.B. Schwalben machen, einen Elfmeter schießen oder den Teleporter( sieht einer rotgefärbten Kunststoffkarte sehr ähnlich) benutzen, um den Platz zu verlassen). Neben „normalen" Waffen wie Grätsche, Trikotzupfen oder zu hohem Bein gibt es etwas exotischere Waffen wie 14 Punkte Vorsprung verspielen, in einem Spiel 6 Treffer von Mechtersheim hinnehmen müssen, oder trotz ungeklärter Zukunft vorzeitige Vertragsverlängerungen mit dem Trainer abschließen. Alle haben taktische Vor- und Nachteile, die insbesondere aus (Un-)Kontrollierbarkeit, Selbstgefährdung, Reichweite bzw. Bewegungsformen, Schadenshöhe und dem Radius der Schadenswirkung entstehen.

Die stärkeren Waffen und Aktionen (wie 2-0 Sieg gegen den 1.FCS oder 1:0 Sieg gegen Mainz ) sind zahlen- und zeitmäßig begrenzt, d.h. die besagte Aktion kann nicht beliebig oft und erst nach einer bestimmten Spielzahl verwendet werden. Die Besitzanzahl einer bestimmten Waffe kann durch das Einsammeln von neuen Spielern zur Winterpause erhöht werden.

Da jede Spiellandschaft gegen Worms am Sportplatzende durch Wasser begrenzt wird und Würmer nicht schwimmen können, ergeben sich entsprechende taktische Optionen. Ansonsten wird die Bewegungsfreiheit der Würmer meistens durch unwegsames Sportplatzgelände und Bauzäune eingeschränkt. Elementar für viele Spiele der Mannschaft ist, dass die Tabellenlandschaft durch die herbeigeführten Leistungsexplosionen wie Leistungsabfälle ständig „erodiert" wird.

Die Würmer können auf zwei verschiedene Arten sterben: Entweder durch Verlust ihrer Lebensenergie, z.B. durch Niederlagen gegen Mechtersheim, tiefe Tabellenstürze (von Platz 1 auf 5) oder aber durch Bewegung seitlich aus der Vierten in die Fünfte Liga heraus oder natürlich: Nach unten ins Wasser. Sind nach Ablauf der Spielzeit noch Würmer am Leben, beginnt der „Sudden Death" Modus. Dabei fällt die Fanenergie auf ihr Minimum oder sinkt pro Spielzeit in der fünften Liga, und das Wasser steigt in jeder Spielrunde, wobei zu tief stehende Würmer ertrinken.

Ähnlichkeiten mit einem Wikipediaartikel über ein merkwürdiges Computerspiel sind rein zufälliger Natur:http://de.wikipedia.org/wiki/Worms_%28Computerspiel%29

Oh FC, wir sind da, jedes Spiel, ist doch klar, Vierte Liga tut auch nächstes Jahr weh, scheißegal, oh FC.

 

22.5.08 16:37

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