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Was die Welle kann, kann A-Blogg! schon lang`:

Der Countdown läuft, das letzte reguläre Saarderby gegen den FC Homburg rückt näher, der alte Ludwigspark hat ein letztes großes Highlight verdient.

Darum heißt es an diesem einem, diesem 25.Spieltag der Oberligasaison 2007/2008 für eine einzige symbolische Aktion zusammenzustehen, gemeinsam mit kurzen, prägnanten Sprüchen die Mannschaft zum Sieg zu schreien, auf dass dieser Augenblick in Erinnerung bleibe. So legt alle Ressentiments ein einziges Mal für 90 Minuten, für die Winzigkeit eines Lidschlags, beiseite. Seid an diesem Samstag nich D-Blockler, Virage-Gänger, F-Block- Schreier oder  Tribünenklatscher, seid eine Gemeinschaft, seid der A-Block!

Der A-Block ist neutrales Gebiet, ideologisch nicht vorbelastet und daher das perfekte Terrain für dieses einmalige Wagnis. Und mag es noch so merkwürdig, so unwahrscheinlich, so unmöglich erscheinen:

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5 Kommentare 1.4.08 02:02, kommentieren

Pro A-Block Video-Propaganda!

Das Pro A-Block Management gab soeben eine offizielle Pressekonferenz:

2.4.08 17:21, kommentieren

Nur kein Déjà- vu!

Aufgrund der abiturbedingten Auszeit des FCSBlogs und zur Einstimmung auf das, was der Rest der FCS- Blogosphäre , der sich derzeit komplett in mehr oder minder großen Auszeiten befindet, noch zum Spiel gegen den FC 0815 aus Homburg beisteuern vermag, gibt es heute einen für A-Blogg! Verhältnisse außerordentlich ernsten Spielvorbericht zum möglicherweise letzten großen Saarderby im altehrwürdigen Ludwigspark.

Zu ersteinmal, und dies dürfte nicht nur mein persönlicher Eindruck sein, hält sich das (Medien)Echo auf das Spiel im Vergleich zur Hinrunde in solch engen Grenzen, dass man fast versucht wäre zu meinen, es fände ein ganz normales Oberligaspiel nächsten Samstag im Ludwigspark statt. Und vielleicht ist das gar nicht mal so falsch. Der Spieltagsthread im offiziellen FCS- Forum, in der Hinrunde bereits vor dem Mechtersheimspiel mit mehr Beiträgen gefüllt als der aktuelle Homburgthread, kommt nur langsam in Fahrt, neue Anti-Homburg- Shirts sind nicht angedacht und so Mancher kennt die Tabellensituation des abstiegsbedrohten (Noch)Zweitligisten aus der Pfalz besser als Die des FCS und der Homburger.

Scheint es also doch ausnahmsweise so zu sein, dass der Fan in der Lage ist, aus der Vergangenheit zu lernen? Wir erinnern uns: Das hochstiliserte Derby der ehemaligen Erzrivalen entpuppte sich in der Hinrunde, verglichen mit den gestellten Erwartungen, als wahrer Rohrkrepierer. Einzig die Zuschauerzahl von offiziell 10.100 Besuchern stimmte an diesem Tag. Daran gemessen war die Stimmung auf beiden Seiten erbärmlich, das Spiel bot etwas Kampf, viel Krampf und nur wenige ansehnliche Spielminuten. Alles in allem ein relativ enttäuschender Tag, der sich vor allem für die Homburger Vereinskasse und die ansäßigen Autowerkstätten gelohnt haben dürfte.

Da der Mensch gerne dazu neigt, Dinge in der Nachbetrachtung zu verklären, muss es noch weitere Gründe für die eher gedämpfte Derbystimmung geben. Hier kommt die derzeitige Situation beider Vereine ins Spiel, die man wiederum überraschenderweise mit ihrem Zusammentreffen in der Hinrunde in Verbindung bringen könnte: Der ungeschlagene FCS, mit 6 Siegen in Folge auf dem Konto, auf Platz 2 der Tabelle, dirTabellenführer Eintracht Trier im Nacken, traf auf den bereits 9 Punkte hinter ihm liegenden, sich auf Rang 8 wiederfindenden Nachbarn aus Homburg. Die erste reguläre Begegnung beider Mannschaften seit langem mobilisierte die Massen. Der FCS war gefühlt schon fast wieder zweite Liga; es galt dem ungeliebten Nachbarn bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison die letzten zarten Aufstiegshoffnungen zu entreißen. Was nach dem Spiel folgte, waren 3 Spiele ohne Sieg, unter anderem mit einer 0-3 Schlappe in Mainz. An die fußballerisch teilweise recht wertvollen Partien der ersten Spieltage konnte man nie wieder anknüpfen, Sieg und Niederlage hielten sich plötzlich die Waage. Einem 2-0 gegen Mayen folgte eine 1-3 Niederlage gegen Hauenstein. Die Euphorie ebbte ebenso schnell ab wie sie gekommen war, der sichere Aufstieg war auf einmal gar nicht mehr so sicher und Manchem schien in dieser Situation sogar eines der größten Krisengebiete der Welt attraktiver als seine Trainertätigkeit in Saarbrücken.

Aber auch für die Homburger brachte der errungene Punkt nicht den erhofften Auftrieb. Schon am nächsten Spieltag war man Köllerbach unterlegen. Dem Sieg über Wirges und den Unentschieden gegen Pirmasens und Kaiserslautern, stand eine Niederlage gegen Mechtersheim entgegen. So hatte das Saarderby unterm Strich für beide Vereine eher schlechte Folgen.

Wie sieht es heute aus? Der FCS hat mal wieder eine kleine, wenn auch diesmal nicht ganz so beeindruckende Serie von immerhin 6 Spielen in Serie ohne Niederlage vorzuweisen.Große Begeisterung sucht man in und um den Park derzeit aber vergebens. Dies mag unter anderem daran liegen, dass sowohl Borussia Neunkirchen als auch die zweite Mannschaft des FCK zu einer realen Gefahr im Kampf um den "Aufstieg" geworden sind; von der Meisterschaft redet schon lange keiner mehr. Die Homburger weisen 6 Punkte Rückstand auf Platz 4 auf und müssen nach der Niederlage gegen Neunkirchen vorerst kleinere Brötchen backen, ein Sieg im Ludwigspark würde den Abstand auf Saarbrücken auf 3 Punkte verkürzen.

In der Heimtabelle belegen die Blau-Schwarzen mit 22 Punkten aus 12 Spielen Platz 5. Dies entspricht einer Quote von durchschnittlich 1,83 Punkten pro Spiel. Der in der Auswärtstabelle auf Platz 9 stehende FC Homburg erlangte in 11 Spielen 14 Punkte und machte somit 1,27 Punkte pro Spiel. Rein statistisch gesehen sollte der FCS also Favorit sein. Weniger beruhigend ist hingegen, dass von den letzten 5 Heimspielen kein einziges gewonnen werden konnte. Grün-Weiß weist aus den letzten 3 Auswärtspartien 3 Siege auf. Für Spannung sollte also gesorgt sein. 

 Dass die 10.000 Zuschauermarke dennoch aller Wahrscheinlickeit nach nicht erreicht werden wird, liegt neben den bereits ausführlich dargelegten Gründen auch am Zustand beider Vereine. Der FC 08 Homburg, bei Heimspielen meist zwischen 500-800 Zuschauer habend, ist heutzutage nicht mehr als ein kleiner, finanzschwacher saarländischer Verein, dessen große Zeiten schon so lange zurückliegen, dass sie in vielen Köpfen nicht mehr präsent sind; eine ausgeprägte Fanszene ist nicht mehr existent und überregional dürfte der Name ohnehin längst keine Rolle mehr spielen. Bei all der Häme, die man für diesen Verein übrig hat, sollte der FCS-Fan dabei nicht vergessen, dass am Samstag kein Benefiz- sondern ein reguläres Ligaspiel angepfiffen wird. Und damit ist wohl auch alles zur Lage des blau-schwarzen Traditionsvereins gesagt.

So läßt sich nurauf einen Sieg und die anschließende Vermeidung eines Saisonverlaufs wie in der Vorrunde hoffen. Nur kein Déjà-vu!

Die letzten Infos zum Spiel gibt dann wohl am Freitag die blau-schwarze Belletristik preis.

P.S.: Zur einmaligen Support-Aktion werden alle Fans gebeten, im A-Block zu erscheinen!

3.4.08 01:54, kommentieren

Saar-Tiere Spin-off: "Blechi" , Folge 2!

Aus gegebenem Anlaß, darf Stahlrohrstadion Blechi ein weiteres kurzes Abenteuer erleben. Have fun.

 

1 Kommentar 4.4.08 01:38, kommentieren

Saar-Tiere Videotrailer!

 

Der offizielle Saar-Tiere Videotrailer zum demnächst 5 Monatigen bestehen von Saar-Tiere und Co. ist auf Youtube erschienen! Ablogg! hofft, so den Bekanntheitsgrad weiter steigern und neue Leser gewinnen zu können. Auf gehts, Saar-Tiere!

Um Meinung wird gebeten.

 

5.4.08 00:39, kommentieren

Auf dem Weg zur Weltherrschaft, Schritt 2

 Nach dem Abschluss des Kooperationsvertrages mit Schwenkbraten.de ist Ablogg! ein weiterer Schritt zur Weltherrschaft geglückt:

Nachdem bereits vor dem Derby gegen Homburg im offiziellen "FC-Magazin" die saartierische Bewerbung zum Fanfoto der Woche neben den bisherigen Gewinnern abgedruckt war, stehen die Saar-Tiere seit heute auch auf der offiziellen FCS-HP als Sieger fest.

Der staunenden Weltöffentlichkeit präsentieren wir daher nocheinmal offiziell das Gewinner"foto":

Dazu noch eine offizielle Pressemitteilung des saartierischen Managements:

" Auf den ersten Blick mag der Saar-Tiere- Fan möglicherweise bemängeln, dass die für viele Saar-Tiere Folgen typische, meist hintergründige Kritik oder Aussage fehlt, dass man sich hier angebiedert habe, die Seele verkauft für einen zeitlich stark begrenzten Ruhm. Dazu ist zu sagen, dass der Schein trügen mag, schließlich unterhalten sich die Saar-Tiere vor dem Hintergrund eines vollbesetzten Stadions, eine eindeutige Anspielung auf vergangene, bessere Zweitligazeiten."

Die Saar-Tiere bedanken sich bei ihrem langjährigen Fan "Zyne" aus dem FCS- Forum, "Kalle" von Schwenkbraten.de für seine logistische Unterstützung und Forenadmin "Stefan" für die Unterrichtung über den Abdruck im FC-Magazin sowie das Abfotografieren des Selbigen. Ohne euch wären sie heute nich da, wo sie sind. 

Auf zur Weltherrschaft!

 

8.4.08 17:28, kommentieren

Blut und Spiele.

Trier: Eine Stadt, die dank der unzähligen Studenten die magische Großstadtuntergrenze von 100.000 Einwohnern überschritten hat. Eine Stadt, die vor allem ihrer römischen Vergangenheit den täglichen Touristenstrom zu verdanken hat, der sich schwarze Tore, Kaiserthermen, Basiliken und andere alte Steinaufhäufungen anschaut. Die ziemlich überlaufende Universität ist vor allem so beliebt, weil es in Rheinland-Pfalz keine Studiengebühren gibt. Das sportliche Aushängeschild sind die Erstligabasketballer des TBB.

Achja, irgendwo zwischen Hauptfriedhof, Burger King und dem goldenen M steht auch noch das Moselstadion. Das ist zwar auch schon fast 80 Jahre alt, hat aber irgendwie nie die Bedeutung des städtischen Amphitheaters erreicht. Die Trierer Eintracht, in Sachen Doppelabstieg wohl das große Vorbild der Saarbrücker, trägt hier ihre Heimspiele aus. Wenn am morgigen Samstag die Saarbrücker im knapp 10.000 Zuschauer fassenden Stadion gastieren, geht es um nicht viel weniger als den Pseudoaufstieg in die neue, viertklassige Regionalliga. Das Derby des momentan auf Platz 4 stehenden FCS gegen die Pfälzer Rheinhessen zweitplatzierten Moselfranken verspricht daher zumindest auf den ersten Blick ein Zuschauermagnet zu werden.

Leider aber wird der 1.FC Saarbruecken nach den Ausschreitungen gegen Homburg und Kaiserslautern auf den Großteil seiner Fans verzichten müssen. Im Verlauf der Woche wurden zahlreiche Wohnungen in ganz Trier gestürmt, um gewaltbereite Fußballfans zur Sicherheit in Gewahrsam zu nehmen. Der sogenannte Entlastungszug der deutschen Bahn wird die Saarbrücker Fans zwar pflichtgemäß zum Trierer Bahnhof begleiten, doch das Moselstadion werden sie an diesem Tag nicht zu Gesicht bekommen. Vielmehr wird die Polizei die Fanhorde zielsicher zum Amphitheater eskortieren. Dort warten schon Trierer Hooligans und Kriminelle. Ausgerüstet mit vor Ort bereitliegenden Baseballschlägern und Schlagstöcken dürfen sich die geneigten "Dritte Halbzeit"- Fans dann bis Spielende mit schlagenden Argumenten die Meinung sagen. Die Überlebenden werden gegen 17.15 Uhr zurück zum Bahnhof geleitet.

Sollte das Modell Erfolg haben, so wird gemunkelt, liegen bereits Pläne vor in Engers ein Stahlrohr-Amphitheater zu bauen, damit das Spiel dort doch noch stattfinden kann.

5 Kommentare 11.4.08 17:32, kommentieren