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Werner, die Russen äh Rossbacher kommen!

Am. 15. Spieltag der heißgeliebten Oberliga Südwest empfängt der große 1.FC Saarbruecken die Mannschaft vom SV Roßbach.

Saarbrücken.Der krasse Außenseiter aus der Landeshauptstadt hofft gegen die bärenstarken Rossbacher noch einmal mit einem blauen Auge davon zu kommen. "Mit der Unterstützung unserer treuen Fans könnten wir mit ein wenig Glück vielleicht die Sensation schaffen und ein Unentschieden packen" , so ein Spieler, der aus Angst vor den Rossbachern lieber anonym bleiben wollte. Besonders vor der Nummer 17 dieser Spartiaten der Moderne sollten sich neben den Spielern vor allem auch die Fans in Acht nehmen, dies haben der Rossbacher Auftritt gegen Pirmasens und zuletzt das Spiel gegen Worms eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 

Unter Fachleuten gilt eine extrem defensiv orientierte Aufstellung der Saarbruecker als sicher, ob sich ein 0-0 so über die Zeit retten läßt, läßt sich dennoch bezweifeln.

Ob dem, den Saarbrücker Fans aller Wahrscheinlichkeit nach zahlenmäßig weit überlegenem Roßbacher Anhang zusätzlich Plätze ,auf der dann zum ersten Mal in dieser Saison geöffneten Victors-Vortribüne, zur Verfügung gestellt werden, ist derzeit noch unklar. Fakt ist, dass an die 100 Fanbusse aus Roßbach erwartet werden. Die GDL hat versichert, den Roßbacher Sonderzug unter allen Umständen zum Saarbrücker Hauptbahnhof zu leiten, in Ensheim werden 2 Flugzeuge des Typs Airbus A 380 aus Rossbach erwartet. von der Autobahn her wird ein Traktor-Konvoi eintreffen. Über eine dringend notwendige Anti-Eskalationsstrategie in der Freizeit Urin-trinkender und Hundehalsband-tragender Polizeibeamter ist derzeit noch nichts bekannt. 

Wer sich ein Bild von den Roßbacher Ultras machen möchte, hier der ganz besondere Fernsehtipp: 

Rund 50% der Roßbacher sind derzeit unter anderem in der hochwertigen  RTL- Fernsehshow "Bauer sucht Frau" zu sehen. Reinschauen lohnt sich also. 

Wer die Fernsehstars live sehen möchte, für den heißt es am Samstag um 14:30 Uhr: Willkommen im Ludwigspark. Die Supporter treffen sich wie gewohnt bereits um 13.00 Uhr zur Vorbereitung der neuen Choreographie für den A-Block.

Oder um es aus der Sicht einiger FCS-Anhänger zu sagen:  Wen interessiert eigentlich Rossbach? Auf geht´s nach Worms!

2 Kommentare 9.11.07 02:06, kommentieren

Unruhe im Fanblock von McCanns finanziert?

Wir weisen ausdrücklich daraufhin, dass dieser Beitrag wider den guten Geschmack ist und durch und durch unter die Gürtellinie geht. 

 

Es scheint sich eine wahre Sensation anzubahnen!

Jorg Rodenbüsch, Leiter des Saarbrücker Fan-Projekts "Innwurf", kooperiert seit neuestem auch mit dem 1.FC Kaiserslautern, dem einzigen von Saarbrücker Fans anerkannten pfälzischen Fussballverein. Dies ist insofern nicht erstaunlich, da schon seit Jahren eine enge Fanfreundschaft zwischen beiden Fanlagern besteht.

Seit Neuestem jedoch hat sich eine militante Anti-FCK Splittergruppierung gebildet, die den "roten Jörg" (Anti-FCK Splittergruppierungsslang) am liebsten aus dem Land verweisen will. Obwohl dies bei der ansonsten so friedfertigen Saarbrücker Fanszene unglaublich klingen mag, so liegen doch handfeste Indizien für die Existenz dieser Gruppe vor.

Doch es kommt noch schlimmer: A-Blogg! liegen konkrete Beweismaterialien vor, die bestätigen, was wir schon immer geahnt haben:  Dank eines perfiden Plans zur Störung der internen Ruhe im Saarbrücker Fanblock, dem D..äh..E..hm.. A-Block, der von den McCanns ersonnen und durch Gelder des Spendenfonds zur Wiederfindung der kleinen Maddie finanziert wurde, hat sich die Anti-FCK Bewegung bereits seit einigen Monaten im Untergrund formieren können und könnte nun, ausgerüstet mit den nötigen finanziellen Mitteln, für eine Spaltung innerhalb der 3 Fanblöcke sorgen. Das Ziel ist dabei klar formuliert: Je mehr Fanblöcke, desto weniger Menschen stehen in den einzelnen Blöcken, und desto einfacher wird es, dort nach dem vermissten Mädchen zu suchen. Es ist davon auszugehen, dass auch bei anderen Fussballvereinen solche Aktionen geplant sind. A-Blogg bleibt am Ball! 

9.11.07 02:24, kommentieren

Skandalrituale im Sportfeld?

Saarbrücken.Sportfeld Saarbrücken.

Nachdem es in der vergangenen Woche einen Aufschrei der Empörung im Blätterwald der Bundesrepublik gegeben hat, als bekannt wurde, dass in der Polizeihundeschule im abgelegenen Herzogau perverse Aufnahmeritale an der Realität zu sein scheinen (Die Anwärter mussten unter anderem unter Tische kriechen,bellen wie  Hunde, Dressurhalsbänder tragen, Urin trinken und Speiseabfälle essen), wird jetzt neuer Zündstoff für die Klatschgazetten dieser Welt geliefert. Auch in der Amateur- Abteilung des 1.FC Saarbruecken sollen in ihrer Abartigkeit nicht zu überbietende Aufnahmerituale herrschen. Von einzelnen Spielern scheint tatsächlich verlangt worden zu sein, im Homburger Waldstadion einem Spiel der Hausherren beizuwohnen!

Noch schlimmer erging es allerdings Spielern, die zu einem Probetraining in die erste Mannschaft eingeladen wurden. Sie mussten nach dem Training  , man mag diese Widerwärtigkeit und Unmenschlichkeit kaum glauben, ja tatsächlich, sie mussten die Duschen des Sportfelds nutzen! Die Zahl derer, die davon psychische und sogar physische Schäden davon getragen hat, ist indess nicht bekannt. 

9.11.07 03:05, kommentieren

Die Saar-Tiere erblicken das Licht der Welt!

Endlich ist es soweit. Von Fans seit langem gefordert, von Kritikern verunglimpft, von den Massen verabscheut: Unser liebstes Maskottchen, die Saar-Tiere, erblickt das Licht der Welt:

 

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1 Kommentar 9.11.07 17:38, kommentieren

Déjà-vu? Nö!

"Wow, ein Deja Vu!"
"Was hast Du gerade gesagt?"
"Nichts, ich hatte nur ein kleines Deja Vu."
"Was hast Du gesehen?"
"Was war denn?"
"Da kam grad `ne schwarze Katze vorbei, und danach noch eine, die genauso aussah."

"Als Déjà-vu-Erlebnis  bezeichnet man ein psychologisches Phänomen, das sich in dem Gefühl äußert, eine an sich völlig neue Situation schon einmal exakt so erlebt, gesehen oder geträumt zu haben." *

Bei fast sommerlichen Temperaturen um die 6°C, einem Anflug von Nieselregen und leichten Winden, wollten im nicht ganz ausverkauften Ludwigsparkstadion etwa 3000 Zuschauer die Partie des 1.FC Saarbruecken gegen den SV Roßbach/Verscheid sehen. Die Schlachtenbummler aus Roßbach, die nicht ganz so zahlreich wie befürchtet (A-Blogg! berichtete) eingetroffen waren, belegten mit knapp 30 Mann, zur Überraschung Vieler, Plätze auf der Karlsberg-Tribüne. Allein diese Tatsache zeigte schon zu Spielbeginn die Größenverhältnisse beider Teams deutlich auf: Auf der einen Seite die großen Roßbacher, deren Fans sich Plätze auf der Karlsbergtribüne leisten können, auf der anderen Seite die in blau-schwarze Fetzen gekleideten Saarbrücker, die sich die Beine in den Bauch stehen mussten.

Bei fast schon Fritz-Walter -oh pardon!- bei den jedenfalls zu Beginn geschilderten Wetterverhältnissen, übernahm der FCS zur Überraschung aller spätestens ab der 15.Spielminute die Spielkontrolle.Roßbacher Torchancen blieben bis dahin Mangelware.

Halt! Wir erinnern uns: Auch gegen den SC Hauenstein schickte sich der FCS an, als Favoritenschreck zu agieren und machte das Spiel. Doch mit der ersten Torchance der Hauensteiner fiel in der 43.Minute das 1-0. Gegen die favorisierten Spieler aus Engers dominierten ebenfalls die Saarbruecker, bevor mit der ersten Chance für Engers auch das erste Tor für Engers fiel, Minute 15.

Zurück zum Spiel: Der FCS beherrscht die Partie, macht das Spiel, doch mit der ersten Roßbacher Torchance fällt das Tor für Roßbach, 0-1. Ein Déjà-vu? Mitnichten, denn der Treffer fällt in der 37.Minute, also 5min früher als das Tor gegen Hauenstein und 22 Minuten später als der Treffer von Engers. Eine weitere Rossbacher Torchance nach Eckball klärt der gut reagierende Saarbrücker Torhüter.

In der zweiten Halbzeit machen es die Roßbacher den großen Bayern gleich, schalten einen Gang zurück und versuchen das Ergebnis zu verwalten. Das funktioniert lange Zeit richtig gut, weil die Saarbrücker Stürmer sehr um Nettigkeiten bemüht, den Roßbachern viele Gastgeschenke zukommen lassen,und sich strikt weigern ein Tor zu erzielen. In der 80. Minute dann die Katastrophe: Irgendwie fällt der Ball auf den Kopf von Danny Luft, und springt von dort unglücklich ins Tor, 1-1. Um die Roßbacher nicht weiter zu verärgern, halten sich die FCS-Spieler nun an die ungeschriebenen Gesetze des Anstandes und erzielen keinen weiteren Treffer.

Fazit: Der 1.FCS erreicht gegen den Aufstiegsaspiranten Roßbach verdient einen Punkt und empfiehlt sich für höhere Aufgaben, lediglich in Punkto Gastfreundlichkeit sollte man sich stärker am Prinzip "Weniger ist manchmal mehr" orientieren.

Außerdem sind Ergebnisse in folgenden Wertungen erzielt worden:

 1. In der Roßbacher Dorf-internen Wertung "Spieler, der die längste Spielunterbrechung erreichen kann" siegte der Roßbacher Torhüter nach sensationeller Einlage in der 50.Minute, als er es schaffte, einen Doppelfaller mit anschließender Verletzungssimulation hinzubekommen. Trotz etlicher Versuche seiner Teamkollegen, ihn in dieser Wertung zu übertreffen, hat er sich den Titel doch redlich verdient.

2.In der Roßbacher Dorf-internen Wertung " Spieler, der die beste Neuinterpretation des sterbenden Schwanes abliefern kann", konnte kein eindeutiger Sieger ermittelt werden, da sich fast alle Roßbacher auf gleich hohem schauspielerischem Niveau bewegten.

3.Zu guter Letzt eroberte der SV Roßbach/Verscheid den Titel " Unfairste Mannschaft, die im Ludwigspark in der Oberliga vorstellig wurde" und stieß damit den bisherigen Spitzenreiter Tus Mayen deutlich vom Thron. Die Jury dazu: "Es war äußerst unfair von den Roßbachern, ihre internen Wettbewerbe auf dem Spielfeld auszutragen, ohne FCS-Spieler einzuladen. Noch dazu war es gegen die Spielregeln des Fair-Play, dass ein Roßbacher Spieler in schwarzer Hose und neongelbem Trikot auflief. Auch seine Alibi-Aktionen gegen das eigene Team in der Schlussviertelstunde, konnten nicht über seine Vereinszugehörigkeit hinweg täuschen. Daher erfolgt zu Recht der Kommentar: "Roßbacher, Arschlöcher!" " 

1 Kommentar 10.11.07 21:42, kommentieren

Über den Tellerrand, Das Interview.

Natürlich geben wir gerne auch anderen, nicht mit A-Blogg! in Verbindung stehenden Personen, Organisationen und Vereinen, die Möglichkeit, sich auf A-Blogg! zu äußern. Den Anfang macht ein Kurzinterview mit dem Gründer der Initiative Pro- A Block! (http://www.pro-a-block.de.vu/), der aus Anonymitätsgründen hier nur mit "A." abgekürzt wird.

Red.:Wie geht es Ihnen?

A.: Ganz gut, ich muss das Spiel gegen Roßbach noch verdauen, aber danke der Nachfrage.

Red: Kommen wir gleich zur Sache. Sie haben vor nicht allzu langer Zeit die Initiative Pro-A Block gegründet, die schnell die Massen gespalten hat. Wie würden sie in einem Satz die Ziele ihrer Initative zusammenfassen?

A.: Lösung des Problems der 2 Fanblöcke durch Etablierung des A-Blockes zum neuen Fanblock im Ludwigspark!

Red: Halten sie das nicht für ein sehr unrealistisches Ziel? Im A-Block steht nun wirklich nicht der Zuschauertypus, der sich am aktiven Unterstützen (Neudeutsch: "supporten" )einer Mannschaft beteiligt.

A.: Oh, da bin ich anderer Meinung. Zu oft werden die Fähigkeiten der A-Block Geher verkannt, wir haben hier ein enormes Aggressions-, aber damit verbunden auch ein starkes Unterstützungspotential. Es würde vermutlich schon genügen, wenn sich eine kleine Gruppe von 10 Mann finden würde, die aktiv einige Anfeuerungsrufe anstimmt, und wir hätten die Leute in kürzester Zeit auf unserer Seite. Gegen Rossbach hatten wir bereits 2 Zaunfahnen, und das an einem kalten, regnerischen Novembertag! Ich würde sagen, das läßt für die Zukunft hoffen.

Red.: Außer dem Aufstellen einer Hausseite (Neudeutsch: Homepage), haben sie noch andere Aktionen geplant, die ihren waghalsigen Plan vorantreiben werden?

A.: Oh ja, wir sondieren derzeit noch die Möglichkeiten, viel Spielraum lassen uns unsere finanziellen Mittel momentan noch nicht, aber ich kann ihnen mit Sicherheit sagen, dass wir in Zukunft verstärkt auf uns aufmerksam machen werden. Wie und in welcher Form, möchte ich auch im Hinblick auf unsere Konkurrenten jetzt noch nicht publik machen.

Red.: Wie sind die bisherigen Rückmeldungen, die sie bekommen? Gerüchten zu Folge sind sie sogar bedroht worden.

A.: Natürlich gibt es hier und da immer ein paar Spinner, die über die Strenge schlagen, aber als eine Person mit einem Projekt, das polarisiert, muss man das aushalten können. Wir sind hier schließlich nicht im Kindergarten und spielen "Ich kann aber lauter und besser singen als du"

Red.: War das gerade ein verdeckter Angriff auf Virage Est und D-Block?

A.(lacht laut): Jetzt haben sie mich aber erwischt!

Red.: Der A-Block ist nicht der einzige Block, der sich für einen vereinten Fanblock eignen würde, welche Vorteile bietet der A-Block beispielsweise gegenüber dem F-Block?

A.: Naja, es ist doch so: Wenn damals tatsächlich nur 300 Spartiaten eine Armee von fast einer Million Persern mehrere Tage lang standgehalten haben, dann haben sie das nur geschafft, weil sie einen perfekten Standort hatten. Nicht anders war es doch 1529 und 1683 mit Wien. Die Wiener waren dem osmanischen Heer zahlenmäßig weit unterlegen, selbst die Mauern der Stadt waren nicht mehr auf dem neuesten Stand. Dennoch ist es den Osmanen nie gelungen, die Stadt zu erobern. Allein an diesen Beispielen zeigt uns die Geschichte deutlich, wie entscheidend der richtige Standort sein kann. Ich meine, stellen sie sich vor, die Astronauten der Apollo 13 hätten gemeldet: "Alabama, wir haben ein Problem!" 

Die hätte doch keiner ernst genommen! Heutzutage ist der Spruch weltbekannt, und das nur, weil Houston nun mal der Standpunkt der NASA ist, und nicht z.B. Alabama. Überhaupt, Alabama, was wissen wir davon schon? Vielleicht wird der ein oder andere es noch auf die Reihe bekommen , Alabama zu den Südstaaten zu zählen, das wars dann aber auch schon. Die Wahl eines Standortes ist von wirklich absolut größter Wichtigkeit, denn nicht nur der Standort selbst, nein, auch sein Name können im Zweifelsfall helfen. Wäre North Dakota so berühmt wenn seine Hauptstadt nicht "Bismarck" hieße ? Ich glaube nicht.

Red.: Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das war es dann auch schon von uns. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg mit ihrer Initiative.

A.: Danke, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. 

11.11.07 00:29, kommentieren

Vier Spiele für eine ruhige Winterpause im Park!

Samstag, 10.11.07, 15:17 Uhr, ein gellendes Pfeifkonzert begleitet die Spieler des 1.FC Saarbrücken in die Halbzeitpause. Halbzeitstand 0-1. 

Der 1.FC Saarbrücken im November 2007, ein Verein in der Krise.

Von den letzten acht Pflichtspielen konnten nur drei gewonnen werden, überhaupt wurden von bis dato fünfzehn Spielen in der Hinrunde der Oberliga Südwest 07/08 nur neun Partien siegreich beendet, der Abstand auf Platz zwei ist bereits auf vier Punkte angewachsen, die Gurkentruppe der Mainzer Amateure hat gar sechs Punkte Vorsprung. Nicht einmal die Vorgabe "100 Tore schießen" scheint erfüllt werden zu können. Mit derzeit mageren 39 Treffern in 15 Spielen beträgt die Quote gerade mal 2,6 Tore pro Spiel, ein eklatant großer Abstand zur eigentlichen Zielquote von mindestens 2,95 Toren pro Spiel. Bei den Nominierungen zum "Tor der Woche" steht gar nur ein Eintrag zu Buche. Die Zuschauerzahlen sinken, die Pfiffe werden lauter. Schon melden sich die ersten Kritiker zu Wort und die Fraktion jener Dauernörgler, die es sowieso schon immer gewusst haben, und stellen die Frage aller Fragen: Ist der Trainer überhaupt noch der richtige Mann?

Was hat Michael Krüger denn bisher erreicht? Hat er überhaupt irgendetwas zu Stande gebracht, oder ist es nicht viel mehr so, dass die Mannschaft gegen kleinere Vereine nur siegt (wenn sie denn überhaupt siegt), weil es sich bei den Saarbrücker Spielern um Profis handelt, die einfach zwangsläufig den Feierabendfussballern, die vielleicht dreimal in der Woche trainieren können, konditionell weit überlegen ist? Und sind damit nicht auch die schwachen Spiele gegen Mainz II, Homburg und das unnütze Unentschieden gegen Trier zu erklären? Überhaupt, dieser Manager Loos, war der nicht schon bei dem legendären Pokalspiel in Gresaubach dabei und hat den Abstieg also auch mitversaubeutelt? Und ist dieser neue Präsident nicht doch nur so ein kaputter, kommerzbesesener, kapitalistischer Kappenträger, der mit der "Liebe kennt keine Liga" - Marke den treuesten Fans noch den letzten Cent aus den Trikotfalten zieht?

Die Lage rund um unseren geliebten Hauptstadtclub ist also mehr als nur angespannt. A-Blogg! hat sich deshalb in einer geheimen Sondersitzung hinter verschlossene, schmiede-eiserne Tore zurückgezogen, um zu beraten, wie wir die Krise stoppen können, das heißt in erster Linie: Wie können wir das Umfeld beruhigen und eine friedliche Winterpause erleben?

Es war schon stockfinstere Nacht, die Geisterstunde längst verstrichen, Zigarettenstummel lagen auf den Tischen, das Licht der letzten Kerze kurz davor, zu erlöschen. Die von dem katholischen Priesterseminar in der näheren Umgebung ausgeliehenen Lustknaben waren schon längst wieder benutzt zurückgeschickt worden, das letzte Kokain aufgebraucht, die letzte SM-Session schon dreißig Minuten her, da kamen wir auf eine Idee, die die Welt bisher nie zuvor gesehen hat. A-Blogg! präsentiert das neue Projekt zur Beendigung der Krise rund um den Ludwigspark:

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Lasst uns zusammenstehen und die restlichen vier Spiele erfolgreich gestalten! Ein Land, Eine Liebe, Ein Verein, Ein Viele Fanblöcke !

Das Pokalspiel gegen Mettlach wurde bewußt ignoriert, da es stark überzogen wäre, hier mit einem guten Spiel, geschweige denn einem Sieg unserer Elf zu rechnen.

In diesem Sinne: VIER SPIELE FÜR EINE RUHIGE WINTERPAUSE IM PARK!

12.11.07 17:29, kommentieren